6.12.2016
GR
> Gesellschaftsrecht

Ausgeschlossene Minderheitsaktionäre und das Schicksaal des ersten Pinguins

Zusammenfassung:

Der Beitrag handelt von der Position des ausgeschlossenen Minderheitsaktionären, der als Erster die Initiative ergreift und das Verfahren zur Festsetzung der angemessenen Geldabfindung der vorher vom Hauptaktionär (mit mindestens 90 % Anteil am Stammkapital) einseitig und gegen eine bestimmte Geldabfindung aus der Aktiengesellschaft ausgeschlossenen Minderheitsaktionären eröffnet. Es wird dargestellt, mit welchen Risiken und Nachteile ein solcher Aktionär konfrontiert wird, nachdem er derartiges Verfahren eröffnet, das in verschiedener Hinsicht als ein der anspruchsvollsten Gerichtsverfahren gilt. Es wird auch ein konkretes Beispiel aus der Rechtsprechung slowenischer Gerichtshöfe dargestellt, in dem das Gerichtshof mit seiner Entscheidung über Verfahrenskosten einen gefährlichen Präzedenzfall geschaffen haben könnte, der in der Zukunft ausgeschlossene Minderheitsaktionäre von Einreichung der Vorschläge zur Festsetzung einer angemessenen Geldabfindung abhalten könnte.

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